10 Gründe, warum wir oft so müde sind

29.12.2015 | 10:49
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Müde trotz genügend Schlaf? Dahinter kann eine Krankheit stecken

Wer kennt das nicht: Schon wieder müde! Nicht nur morgens oder abends, sondern auch tagsüber fallen viele Menschen in ein echtes Leistungsloch. Und nicht immer ist zu wenig Schlaf der Grund für die Müdigkeit, teilweise steckt auch eine Mangelerscheinung oder sogar eine Krankheit hinter der Müdigkeit. Wir zeigen die 10 häufigsten Gründe für Ermüdungserscheinungen.

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Grundsätzlich benötigt jeder Mensch eine ausreichende Portion Schlaf. Wie viel das sein muss, ist unterschiedlich. Die einen kommen locker mit fünf Stunden aus, andere benötigen neun Stunden Schlaf, um über den Tag zu kommen. Die meisten brauchen zwischen sechs und acht Stunden. Fällt der Schlaf zu knapp aus, tritt auch früher oder später ein gewisses Maß an Müdigkeit auf. Hier kann ein kurzes Nickerchen Wunder wirken.

Problematischer wird es, wenn auch bei ausreichend Schlaf in der Nacht regelmäßig Ermüdungserscheinungen am Tag auftreten. Dann ist die Ursache woanders zu suchen. Denn Müdigkeit kann ein Symptom für verschiedene Krankheiten sein. In der Regel treten neben der Müdigkeit auch andere Symptome auf, die dann einen Gang zum Arzt erforderlich machen.

10 Dinge, die müde machen

Einer der größten Müde-Macher ist der Flüssigkeitsmangel. Zu einer Unterversorgung mit Wasser kann es schnell kommen - ohne dass man es selber merkt. Ausreichend zu trinken ist für den Körper wichtig - und es hält wach.

Wer trotz ausreichend Schlaf tagsüber müde ist, kann einen zu niedrigen Blutdruck haben. Hinzu kommen hier Schwindel und kalte Hände. Bei Frauen ist der Blutdruck zu niedrig, wenn der obere Wert unterhalb der Marke 100 liegt, bei Männern unter 110.

Stress macht ebenfalls müde. Denn wer ständig unter Strom steht, kann nicht zwischendurch abschalten. Der Körper fährt dann volle Pulle, was schnell auf den Akku geht.

Weil der Organismus auf das Vitamin B12 angewiesen ist, wirkt sich ein Mangel sofort auf den Körper aus. Signale sind Müdigkeit und Energielosigkeit. B12 ist in tierischen Eiweißen enthalten, sodass oft Veganer an einem B12-Mangel leiden.

Auch Eisenmangel führt zu Müdigkeit. Besonders Frauen leiden darunter. Eisen ist wichtig für die Hämoglobin-Bildung, der den Sauerstoff durch den Körper transportiert. Geht der Transport nicht schnell genug von statten, bremst der Körper ab.

Kaffee ist ein echter Wachmacher - allerdings nur für einen kurzen Zeitraum. Nach spätestens 2 Stunden sind die meisten Kaffeetrinker noch müder als vorher. Grüner oder schwarzer Tee können dagegen länger wach halten.

Bei Kindern und Jugendlichen sorgt das Wachstum für Müdigkeit. Während einer körperlichen Entwicklungsphase haben Kinder nicht nur Wachstumsschmerzen. Sie sind auch besonders häufig müde.

Umweltfaktoren machen ebenfalls müde. Viel zu trockene Luft oder der längere Aufenthalt in schlecht gelüfteten Räumen kann ganz schön schlapp machen.

Akute und chronische innere Erkrankungen gehen mit Müdigkeit einher. Oft ist die Müdigkeit ein Vorbote für einen Infekt. Nicht selten bricht nach ein paar müden Tagen eine Erkältung oder sogar Grippe aus. Will die Müdigkeit gar nicht mehr schwinden, kann sogar eine schwere Krankheit wie Krebs dahinter stecken.

Eher wenig Menschen leiden unter dem Chronischen Müdigkeits- oder Erschöpfungssyndrom. Bei den Betroffenen sorgen bereits geringste körperliche oder geistige Aktivitäten für einen langanhaltenden Erschöpfungszustand. Weil das Krankheitsbild sehr komplex ist, kann es lange dauern, bis eine entsprechende Diagnose erfolgt.

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